Monimbo Coffee Estates

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Spezialitätenkaffee

FAIR GEHANDELTER SPEZIALITÄTENKAFFEE
AUS DEM HOCHLAND NICARAGUAS
EINDEUTIGE, GLEICHBLEIBENDE HERKUNFT
Monimbó ist ein Stadtteil von Masaya, einer Stadt im Süden Nicaraguas. Einst gründete ein Arzt dieses Stadtteils in tropischen Wäldern Nicaraguas eine Farm und begann die vulkanischen Hänge zu bewirtschaften. Diese Farm wurde 1982 von Dr. Danilo Marenco Sáenz aquiriert. Unter seiner Leitung wurde damit begonnen traditionellen Kaffeeanbau nach alter nicaraguanischer Art zu betreiben und diese Traditionen mit modernen Anbaumethoden zu kombinieren. Im Laufe der Zeit wuchs die Farm und wurde zu einem Unternehmen, das sich kontinuierlich modernisiert ohne jedoch die überlieferten Traditionen aufzugeben. Unsere Idee ist die Herstellung und der Verkauf von Kaffee höchster, gleichbleibender Qualität und eindeutiger Herkunft. Zusätzlich können wir nachweisen, dass unsere Produkte fair gehandelt sind. Vorteil bei Monimbó Coffee Estates ist der Bezug des Kaffees ohne Zwischenhändler direkt von der Plantage. Die Erlöse aus dem Verkauf der Produkte werden direkt an die Farm weitergegeben, die dadurch ihr wirtschaftliches und soziales Konzept effektiv umsetzen kann. Voraussetzung für die Umsetzung des sozialen Konzeptes und für die Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte ist das Erzielen von Preisen, die die Kosten für den enormen Mehraufwand bei der Bewirtschaftung der Farm decken. Im Vergleich zu Plantagen mit konventionellem Kaffeeanbau entstehen durch das soziale Konzept der Monimbó Farm und durch den Aufwand, mit dem die Bewirtschaftung der Plantagen betrieben wird und der schließlich zu der hervorragenden Qualität des Kaffees führt, auch höhere Kosten. Der Preis für das Pfund Kaffee wird über die Warenterminbörsen festgestellt. Er ist in den vergangenen Jahren durch ein enormes Überangebot seitens der Erzeuger stetig gesunken. Für kleine oder mittelständige Farmen ist es kaum mehr möglich, auch trotz hoher Qualität der Produkte, konkurrenzfähig und kostendeckend zu produzieren. Die Folgen ist die Aufgabe der Kaffeeplantage durch die klein- und mittelständigen Bauern und eine Ausweitung der Ländereien der Großgrundbesitzer, die durch den Einsatz von Landwirtschaftsmaschinen und das Anwenden von industriellen Pestiziden, insektiziden und chemischen Düngemitteln kostengünstiger produzieren und höhere Erträge erwirtschaften können.

Fairer Handel mit Kaffee und soziales Konzept

In Anlehnung an das Konzept von Transfair e.V. und anderen Fair-Handels-Initiativen erhält bei unserem optimierten Modell die Plantage einen Mindestpreis von 1,30 US$ für das englische Pfund Rohkaffee von. Sollte allerdings der Preis an den Terminbörsen über diesem Betrag liegen, wird der Börsenkurs plus einem Aufschlag von fünf Cent pro engl. Pfund Rohkaffee bezahlt. Der Vorteil unseres Modell ist die direkte Weitergabe dieses Betrages an die Plantage. Während die Fair-Handelsorganisationen das Geld an Kooperativen auszahlen, die wiederum dieses Geld an die Kleinbauern verteilen, können unsere Mittel direkt in das soziale Konzept, in die Qualität der Produkte und in den Umweltschutz der Monimbó Farm investiert werden. Mit der Mindestpreisgarantie ist es für die Farm möglich, Planungssicherheit zu erlangen und langfristig die gesetzten Ziele zu erreichen. Unsere Idee ist die Herstellung und der Verkauf von Kaffee höchster, gleichbleibender Qualität und eindeutiger Herkunft. Zusätzlich können wir nachweisen, dass unsere Produkte fair gehandelt sind. Vorteil bei Monimbó Coffee Estates ist der Bezug des Kaffees ohne Zwischenhändler direkt von der Plantage. Die Erlöse aus dem Verkauf der Produkte werden direkt an die Farm weitergegeben, die dadurch ihr wirtschaftliches und soziales Konzept effektiv umsetzen kann. Die Kombination dieser drei Faktoren zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis stellt sowohl für die Menschen, die mit der Herstellung der Produkte beschäftigt sind als auch für den Verbraucher, der höchsten Kaffeegenuss erleben möchte und Wert darauf legt, woher die Produkte stammen und wofür sein Geld verwendet wird, einen Mehrwert dar. Monimbó Coffee Estates verfolgt ein ganzheitliches soziales Konzept. Es stellt bei allen wirtschaftlichen Überlegungen den Mensch in den Mittelpunkt. Ziel ist es, den Arbeitern der Farm, deren Familien sowie den Menschen der umliegenden Gemeinden nicht nur Arbeit, sondern darüber hinaus eine weiterführende Versorgung mit Grundstoffen, Infrastruktur und medizinischen Einrichtungen bereit zu stellen. Vor allem soll Bildung gefördert werden. Dies geschieht u.a. durch die Bereitstellung von Geldern zur Errichtung von Schulen und für die Anschaffung von Schulmaterialien. Hierbei arbeitet die Farm mit zwei Gemeinden (Las Banquitas und Malespín) u.a. bei der Errichtung und Unterhaltung der Infrastruktur eng zusammen. Verkehrswege und Versorgungseinrichtungen werden gemeinsam erbaut und instandgehalten. Für den Bau der neuen Schule stellte die Finca Land, Baumaterial und Geld den Gemeinden zur Verfügung. Des weiteren werden auch die Kinder der Dörfer mit Mittagessen und Schulmaterial versorgt. Die Monimbó Farm hat sich außerdem an den Kosten für den Bau eines neuen Gesundheitszentrums beteiligt und versorgt dieses mit Trinkwasser. Es besteht Konformität mit den örtlichen Arbeitsvorschriften und der nationalen Gesetzgebung. Kinderarbeit in den Grenzen der Farm ist unzulässig. Die allgemeine Sicherheit der Beschäftigten wird ebenfalls gewährleistet. Monimbó zahlt landesweit die höchsten die Löhne in der nicaraguanischen Kaffeeindustrie. Diese liegen 30% über dem staatlichen festgelegten Mindestlohn. Den Arbeitern und deren Familien stehen Unterkünfte mit Küche, Wohn- und Gemeinschaftsraum sowie sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. Auf dem Gelände der Plantage befinden sich Sozialräume zur Versorgung der Arbeiter und eine Erste-Hilfe-Station.